61 60
einzusetzende Implantat. Diese Präparation am
Knochen ist schmerzfrei. Bei ausgewählten Fällen
ist nach vorheriger dreidimensionaler Diagnostik
auch eine Operation ohne eine Aufklappung der
Schleimhaut möglich. Solche minimalinvasiven
Eingriffe verringern die möglichen Beschwerden
nach einer Operation, sind aber, wie gesagt, nicht
in jedem Fall möglich.
Besondere Beachtung bei der Arbeit am Kno-
chen ist angrenzenden anatomischen Strukturen
(Nachbarzähne, Nerven, Kieferhöhle) und der
richtigen geplanten Positionierung der Implan-
tate untereinander zu schenken. Ist das Implantat
in seine endgültige Position gebracht – je nach
Implantattyp unterschiedlich tief – muss es fest
sein und einen hohen Klopfschall aufweisen. An-
hand eines typisch hellen, „harten“ Klopfschalls
kann man die Integration und Beweglichkeit des
Implantats im Knochen feststellen. Defekte um
das Implantat herum können, wenn das Implan-
tat fest ist, mit Hilfe von Knochen und/oder Kno-
chenersatzstoffen und speziellen Membranen
aufgefüllt und so regeneriert werden. Solche
Operationserweiterungen sind häufig nicht vor-
her planbar, sollten aber mit Ihnen besprochen
Die Implantation